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Vernissage: "Wirkung des Nichtseins"

Sa., 30. Mai

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Lux-Hallen

Mahyar Noorejahan erforscht in seinen Arbeiten die unsichtbaren Dimensionen menschlicher Erfahrung. Zwischen persönlicher Migrationserfahrung und philosophischer Tiefe entstehen Werke, die sich mit Spannung, Leere und dem Konzept des „Nichtseins“ auseinandersetzen.

Vernissage: "Wirkung des Nichtseins"
Vernissage: "Wirkung des Nichtseins"

Zeit & Ort

30. Mai 2026, 16:00 – 20:00

Lux-Hallen, Oehmchenstraße 18, 51469 Bergisch Gladbach-Heidkamp, Deutschland

Gäste

Über die Veranstaltung

Mahyar Noorejahan (*1976, Iran) lebt und arbeitet in Deutschland.

Seine künstlerische Praxis bewegt sich im Spannungsfeld zwischen persönlicher Erfahrung und philosophischer Reflexion.


Ausgehend von seiner Biografie als Migrant untersucht Noorejahan Zustände von Druck, Unsicherheit und innerer Spannung. Seine Werke sind keine Darstellungen der äußeren Welt, sondern Versuche, unsichtbare Ebenen der Erfahrung sichtbar zu machen.


Im Zentrum steht das Konzept des „Nichtseins“ – nicht als Abwesenheit, sondern als aktive Kraft: eine Leere, die Bedeutung formt und Wahrnehmung strukturiert.

In Anlehnung an daoistisches Denken – wonach nicht das Gefäß selbst, sondern der leere Raum in ihm seinen Wert bestimmt – versteht Noorejahan das Unsichtbare als das eigentlich Wirksame.


Seine Bildsprache ist geprägt von Schichtung, Reduktion und Spannung. Formen entstehen und lösen sich zugleich wieder auf. Licht erscheint nicht als fertiges Element, sondern als Prozess – als etwas, das sich aus Tiefe und Dunkelheit heraus entwickelt.


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